Float On

Februar 11, 2008

Heute war ein interessanter Tag.

Morgens habe ich keinen Sinn gesehen zur Schule zu gehen und hab lieber länger geschlafen, nachmittags habe ich endlich einen Termin beim Psychiater genommen und bin nach Köln gefahren, um in der Uni-Bibliothek nach Quellen für meine Facharbeit zu suchen.

Das hat nicht zu meiner Zufriedenheit funktioniert, was mich dem Entschluss immer näher bringt einfach keine Facharbeit zu schreiben, oder aber eine inhaltlich unzureichende, für die ich mich später vielleicht schäme.

Es hat mich dann noch ein bisschen durch Köln getrieben, wo ich mich erfolgreich dem Spendengesuch einer jungen Studentin für irgendeine Kinderhilfe entziehen konnte (eine Einzelspende hätte ich ja gerne gemacht, aber es sollte ein Spendenabo über mindestens ein halbes Jahr werden).

Im Media Markt (es war kein gescheiter Plattenladen in der Nähe) habe ich mir dann noch „Good news for people who love bad news“ von Modest Mouse gegönnt, dem auch der Titel dieses Beitrags gewidmet ist. Schöne CD.

Schmerzlich erfahren musste ich an diesem Montag dass ich morgen nicht wie erhofft ausschlafen kann, sondern am ersten Drehtag unseres Literatur-Films mitwirken muss. Einerseits habe ich mir erhofft diesen zu verpassen, da ich einen großen Streit für dieses Projekt vorhersehe, andererseits macht es vielleicht auch Spaß sich mit meinen Mitschülern über so etwas inhalt- und belangloses zu streiten.

Ich gehe jetzt 2 Stunden früher als sonst, und ohne etwas gegessen zu haben (außer einem Stück Kuchen und einem Brot am Mittag) ins Bett, mit ein bisschen Glück treibe ich noch ein bisschen weiter, während mich die Stimme von Isaac Brock in den Schlaf wiegt.

~André

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