Wer bin ich? … und was mache ich hier eigentlich?
Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres als eine Profil-Seite mit den Worten „Mein Name ist…“ zu beginnen, also werde ich dies vermeiden:
Ich bin noch 18 Jahre alt und mein Name ist André Liebecke. Der französische Vorname verklärt dabei etwas meine italienischen Wurzeln, die aber auf meine Person und meinen Charakter nach eigener Einschätzung keinen Einfluss haben.
Aufgewachsen bin ich in einer durchschnittlichen Familie (Vater: Unternehmer, Mutter: Hausfrau, Schwester: Quälgeist (Teilzeit)) in einer Kleinstadt in der Nähe von Köln.
Meine Eltern leben seit meinem 12. (?) Lebensjahr getrennt (später geschieden), haben aber dennoch ein gutes Verhältnis.
In der Schule bin ich seit 12 Jahren hingabevoll ein Durchschnittstyp, der keine Hausaufgaben macht und nicht zur Schule geht wenn er keine Lust dazu hat. Ich hatte noch nie einen 1er oder guten 2er-Schnitt auf dem Zeugnis und an mein letztes „sehr gut“ in einer Klassenarbeit/Klausur kann ich mich nur vage erinnern, aber das ist mir relativ egal.
Ich habe wenige „echte“ Freunde, aber viele Bekannte, die ich zum Teil sehr sympathisch
finde, aber dennoch zum großen Teil hasse. Die Situation ist aber an und für sich ganz in Ordnung.
Ich halte mich für intelligent, witzig, charmant und eloquent.
Toll, oder?
Gleichzeitig bin ich faul, unzuverlässig, motivationslos, arrogant, verbittert, phlegmatisch (mir ist kein besseres Gegenteil von Ehrgeiz eingefallen), gemein und chaotisch.
Die Persönlichkeitspsychologie hält mich für ein Genie, wird wohl stimmen was die sagen, dennoch habe ich in den letzten Jahren eine Abneigung gegen die zwei bösen Buchstaben und die damit verbundene Zahl entwickelt.
Wo war ich stehen geblieben?
Achja…
Hobbies habe ich auch, leider sammle ich keine Briefmarken oder spiele Cello im Polizeiorchester, aber das wäre mir auch viel zu viel Aufwand. Ich bleibe lieber bei den Bürostuhl-Hobbies Wikipedia auswendig zu lernen und ein Browsergame zu spielen. Ansonsten versuche ich dienstags und donnerstags etwas Sport zu treiben und versuche so oft es geht meine Freundschaften am Leben zu erhalten.
Desweiteren liegt mir die Musik sehr am Herzen, und da ich leider kein eigenes Instrument spiele (ist seit Jahren geplant), muss ich meine Hingabe auf die Musik anderer Menschen konzentrieren. Dabei sind mir Genres in der Regel egal, solange die Melodien nachvollziehbar sind und die Texte zum Nachdenken anregen (Bequem dabei ist, dass sich dies mit Wikipedia und Browsergame leicht vereinbaren lässt.
Die meiste Zeit schotte ich mich also von der Außenwelt ab und frische meinen Teint mit Monitorbestrahlung auf, was sich sicher in 30 Jahren als krebserregend herausstellenwird, aber was solls.
Warum ich diesen Blog schreibe weiß ich selbst nicht so genau. Zum einen versuche ich hochphilosophische Texte zu verfassen, für dich ich posthum zum Ehrendoktor ernannt werde, zum anderen möchte ich mir einfach die Zeit vertreiben und eine Art Tagebuch schreiben, was ich aber nur sehr stiefmütterlich tun werde (das sage ich aus Erfahrung).
Wahrscheinlich versuche ich aber nur Aufmerksamkeit zu bekommen, was, im Falle dass die Person die dies gerade liest nicht der Verfasser selbst ist, ja auch funktioniert hat.
~André